Dermatologisch - ästhetisches Zentrum Hohenlohe

Schwäbisch Hall - Crailsheim - Heilbronn

Praxis für Dermatologie

Venenerkrankungen (Phlebologie)

Behandlung Venenerkrankungen in Schwäbisch Hall, Crailsheim

Venenerkankungen der Beine sind sehr häufig. Zahlreiche Untersuchungen konnten bestätigten, dass chronische Venenkrankheiten unterschiedlichen Schweregrades bei 50 – 80 % der deutschen Bevölkerung auftreten.
Unterschieden werden im Wesentlichen fünf Varizenarten, die zwar in einigen Fällen allein für sich auftreten, meist liegen aber Kombination verschiedener Formen vor:

  • Stammvarikosis der Vena saphena magna (komplett/inkomplett)
  • Stammvarikose der Vena saphena parva (komplett/inkomplett)
  • Seitenastvarikose
  • Perforantenvarikose
  • Retikuläre Varikose, Besenreiser, venöse Teleangiektasien

Die Folge einer chronischen Venenschwäche wird als  „chronisch-venöse Insuffizienz“ bezeichnet. Diese wird insbesondere nach langjährig bestehender Varikose oder nach einer tiefen Beinvenenthrombose beobachtet. Ein typisches Zeichen ist das offene Beingeschwür (Ulcus cruris).

Die klinische Untersuchung sowie Diagnostik mittels digitaler Lichtresonanz-Rheographie (LRR) und Doppler-Ultraschalluntersuchung wird in unserer Praxis durchgeführt.

Mit der digitalen Lichtresonanz-Rheographie (LRR) kann

  • durch Messung der venösen Auffüllzeit zwischem einem Venengesunden und einem Patienten mit chronisch-venöser Insuffizienz unterschieden werden
  • durch Messung der venösen Pumleistung beurteilt werden, ob eine Varikose behandlungsbedürftig wird. 

Mit der Doppler-Sonographie kann beurteilt werden:

  • Welche Form der Varikose liegt vor?
  • Liegt eine Stammvarikose vor?
  • Wie hoch ist der Schweregrad der Stammvarikose?
  • Gibt es insuffizienzte Perforansvenen, und wo liegen sie?

Sollte eine weitergehende Diagnostik mittels Duplex-Sonographie oder ggf. auch mittels Phlebographie erforderlich sein, z.B. bei Vorliegen einer tiefen Beinvenenthrombose oder zur präoperativen Beuteilung des tiefen Leitvenensystem, wird diese in der Abteilung für Gefäßchirurgie des Diakoniekrankenhaus durchgeführt.

Mit diesen Untersuchungsmethoden kann festgestellt werden, ob und welche Störung des Venensystems vorliegen. Mit diesen Untersuchungsergebnissen können in der Sprechstunde zu konservativen und operativen Verfahren beraten werden.

 

Konservative Verfahren werden in unserer Praxis eingesetzt bei:

  • Besenreisern, retikulären Venen und kleinsten Krampfadern zur kosmetischen Behandlung mit Sklerosierung oder Lasertherapie mit dem langgepulsten Nd:YAG-Laser
  • Stauungsekzemen bei chronisch-venöser Insuffizienz
  • "offenen Beine" (Ulcus cruris)

 

Operatives Vorgehen

Bei Patienten, die nach vorheriger Diagnostik in unserer Praxis, sich einer Venenoperationen unterziehen müssen, kooperieren wir mit der Abteilung für Gefäßchirurgie des Diakoniekrankenhaus Schwäbisch Hall, wo nach vorheriger Beratung, der Eingriff von den dortigen Gefäßchirurgien optimal durchgeführt werden kann. Die Nachbehandlung, wie Sklerosierung oder Laserbehandlung, wird dann wieder in unserer Praxis durchgeführt.

Folgende operativen Verfahren werden angeboten:

Für die primäre Varikose:

  • Krossektomie + Stripping
  • Krossektomie (isoliert)
  • präfemorale Saphenaligatur (bei inguinaler Rezidivvarikose)
  • Seitenastexhairese in Miniphlebektomie (Technik nach Varady)
  • Perforansdissektion (konventionell / endoskopisch (ESDP))

Für die chronisch-venöse Insuffizienz mit z.B. Ulcus cruris:

  • Ulcusshaving, plastische Defektdeckung z.B. mit Spalthaut, ggf. in Kombination mit Vakuumversiegelung
  • Paratibiale Fasziotomie konventionell oder in Kombination mit der endoskopisch subfaszialen Dissektion der Perforansvenen (ESDP)

 

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